Osteopathie bei neurologischen Beschwerden beim Hund
- Koordination fördern: Propriozeption und Bewegungsabläufe sanft verbessern.
- Spannung regulieren: Faszien- und Muskeltonus ausgleichen, Schonhaltungen lösen.
- Begleitend & individuell: In Abstimmung mit der Tierärztin/dem Tierarzt, ruhig und hundegerecht.
So unterstützt Osteopathie das Nervensystem
Osteopathie zielt darauf, Gewebespannungen zu normalisieren und Funktionsketten zu harmonisieren. Sanfte Mobilisationen, myofasziale Techniken und – je nach Befund – craniosakrale/viszerale Impulse können die Körperwahrnehmung (Propriozeption) verbessern, Schutzspannungen lösen und Bewegungsqualität erhöhen. Die Behandlung ist ruhig, dosiert und individuell – als ergänzender Baustein zur tierärztlichen Therapie.
Sanft & hundegerecht – ohne ruckartige Manipulationen
Koordination & Balance gezielt unterstützen
Spannungsreduktion in Faszien und Muskulatur
Dokumentierter Verlauf mit klaren Zielen und Heimtipps





Einsatzgebiete: Wann Osteopathie bei neurologischen Themen sinnvoll ist
Osteopathie kann das Nervensystem gezielt unterstützen – zum Beispiel bei Koordinationsstörungen, Lähmungen, Bandscheibenproblemen oder nach Traumata. Durch sanfte Techniken werden Spannungen gelöst, die Nerven entlastet und die natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert.
Ataxie & Koordinationsstörungen
Sanfte Techniken verbessern Körperwahrnehmung und Balance – Ausweichbewegungen können abnehmen.
Leichte Paresen & Restdefizite nach Bandscheibenvorfall
Spannungsregulation und funktionelle Mobilisation unterstützen die neuro-muskuläre Ansteuerung.
Lumbosakrales Schmerz-/Reizsyndrom (z. B. Cauda-Equina)
Rumpf- und Beckenregion sanft entlasten, Faszienketten harmonisieren – für runderes Gangbild.
Nervenreizung/Radikulopathie (diagnostiziert)
Myofasziale Techniken beruhigen Gewebespannung im Umfeld betroffener Strukturen – symptomorientierte Entlastung.
Restbeschwerden nach neurologischer OP/Erkrankung
Gewebegleitfähigkeit verbessern, Schonhaltungen lösen, Koordination fördern – als Baustein im Gesamtplan.
Kopfschiefhaltung/Restunsicherheit (z. B. nach vestibulärem Syndrom)
Sehr behutsame, rhythmische Impulse unterstützen Balance und Orientierung.
So läuft die osteopathische Sitzung ab
Der Ablauf ist ruhig, strukturiert und transparent – Sie wissen stets, warum wir was behandeln und wie Sie zuhause unterstützen.
1
Kennenlernen & Anamnese
Vorgeschichte, aktuelle Beschwerden und Ziele besprechen; tierärztliche Befunde sichten; Ihr Hund kommt in Ruhe an.
2
Osteopathischer Befund
Spannungsprüfung, Beweglichkeit, Tastbefund der Faszienketten; daraus ein klarer Behandlungsplan.
3
Osteopathische Behandlung
Sanfte myofasziale, craniosakrale und – falls sinnvoll – viszerale Techniken; dosiert, hundegerecht, mit laufender Beobachtung der Reaktion.
4
Stabilisierung & Nachsorge
Re-Checks und Plananpassung sichern die Ergebnisse – für einen freieren, schmerzärmeren Alltag.
Claudia Birke –
Ihre Ansprechpartnerin für Tiergesundheit
Seit 2019 begleite ich Hunde auf dem Weg zu mehr Beweglichkeit und Wohlbefinden. Mir ist wichtig, Beschwerden gründlich zu verstehen, verständlich zu erklären und eine Behandlung zu wählen, die zu Ihrem Tier passt.
Ich arbeite ganzheitlich, individuell und mit Ruhe – mit einem klaren Plan und Übungen, die Sie zuhause sicher umsetzen können. Regelmäßige Fortbildungen und eine sorgfältige Dokumentation sind dafür selbstverständlich.
Individuell & verständlich: Diagnose, Ziel und Vorgehen klar besprochen
Ganzheitlicher Blick: Körper, Verhalten und Alltag im Zusammenspiel
Praxisnah: Anleitung für zuhause, nachvollziehbare Fortschritte
Schreiben Sie mir, was ich für Ihren Vierbeiner tun kann.
Das sagen meine Kunden
Vielen Dank nochmal an dieser Stelle liebe Frau Birke ? von Jack und mir !!





Fragen zur Osteopathie bei neurologischen Beschwerden
Sie haben weitere Fragen? Hier finden sie noch mehr Antworten
Ersetzt Osteopathie die tierärztliche Therapie?
Nein. Sie ist ein ergänzender Baustein. Wir arbeiten abgestimmt auf Diagnose und Empfehlungen der Tierärztin/des Tierarztes.
Ist die Behandlung sicher bei Bandscheibenproblemen?
Nur nach tierärztlicher Freigabe und mit sehr behutsamen Techniken. Wir beobachten die Reaktion genau und passen die Dosierung an.
Wie schnell zeigen sich Effekte?
Manche Hunde reagieren rasch; chronische Themen benötigen mehrere Einheiten. Wir dokumentieren und justieren den Plan.
Gibt es Kontraindikationen?
Ja – u. a. Fieber, akute Infektionen, frische Verletzungen, akute starke Schmerzen ohne Abklärung. Wir prüfen das vorab.
Kann ich zuhause unterstützen?
Ja, mit kurzen, ruhigen Übungen (z. B. Balance/Propriozeption, entspannende Mobilisationen). Sie erhalten klare Anleitungen.
Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei akuten oder unklaren Beschwerden lassen Sie Ihren Hund bitte tierärztlich untersuchen.